Valladolid - Bezaubernde Kleinstadt im Kolonialstil

Bei einer Yucatan Rundreise sollte man unbedingt einen Stopp in Valladolid einlegen. Die Kleinstadt ist nicht nur ein perfekter Ausgangspunkt um die weltberühmten Mayaruinen Chichén Itzá zu besichtigen. Die kleinen Straßen mit bunten Kolonialbauten, der schöne Stadtpark oder das alte Kloster Convento de San Bernardino sind allemal einen Besuch wert. Mitten in der Stadt findet man ein Cenote und alles ist fußläufig in wenigen Minuten zu erreichen.

Wir fahren von Tulum aus nach Valladolid und zwar mit dem ADO Bus (Dauer ca. 1,5h / Kosten 63 Peso pro Person). Auf der Fahrt gibt es wenig zu sehen außer jede Menge Bäume und Pflanzen. Es geht fast nur geradeaus und ab und zu kommt man mal an ein paar Geschäften vorbei, in denen man hauptsächlich Hängematten und Keramikkunst kaufen kann.

Hotel El Mesón del Marqués

In Valladolid angekommen laufen wir von der ADO Station nur zwei Blocks bis zu unserem Hotel El Mesón del Marqués. Wir können leider noch nicht einchecken, also gehen wir erst einmal im hoteleigenen Restaurant Mittagessen. Ich entscheide mich für eine typisch mexikanische Suppe mit Hähnchen, Käse, Reis, Avocado und allerlei Gemüse drin. In der Mitte schwimmt eine riesige Peperoni. Diese muss ich sofort rausnehmen, denn sonst ist das ganze Essen unfassbar scharf. Ohne die Peperoni ist die Suppe aber wirklich sehr lecker. 

Kathedrale Iglesia de San Servacio

Nach dieser Stärkung schauen wir uns den Stadtpark direkt vor dem Hotel und die angrenzende Kathedrale Iglesia de San Servacio, eines der ältesten Gotteshäuser in ganz Yucatan, an. Der Park ist eine richtige kleine Ruheoase zwischen den mit Autos verstopften Straßen. An den paar kleinen Ständen kann man Getränke oder Eis kaufen und damit auf den schönen Bänken entspannen.

Convento de San Bernardino de Siena

Danach geht es weiter über die Calle de los Frailes vorbei an schönen, bunten Häusern im Kolonialstil bis wir nach ca. 1km am Convento de San Bernardino de Siena, einem alten Kloster, ankommen. Obwohl wir nur ein paar Minuten gelaufen sind, ist hier kaum noch etwas los. Lediglich eine handvoll Touristen und Einheimische sitzen auf den Holzbänken gegenüber vom Kloster oder machen Fotos vor den großen, bunten Holzbuchstaben, die den Stadtnamen ergeben. Auch wir machen uns es hier ein wenig gemütlich und lassen die Atmosphäre auf uns wirken.

Cenote Zaki

Von dort geht es dann erstmal wieder zurück zum Hotel, wo wir uns etwas im Hotelpool abkühlen, um die Wartezeit bis zum Einchecken zu überbrücken.

Am Nachmittag können wir uns dann erneut erfrischen und zwar in der Cenote Zaki. Cenoten entstehen, wenn die Decke einer Unterwasserhöhle einbricht. Auf der ganzen Halbinsel gibt es mehr als 1000 Stück. Die Cenote Zaki liegt nur zwei Straßen vom Stadtpark entfernt mitten im Zentrum von Valladolid und ist frei zugänglich. Das Süßwasser ist im Gegensatz zum Meerwasser in Tulum angenehm kühl und somit perfekt zum schwimmen oder schnorcheln.

Am Abend essen wir nochmal im Hotelrestaurant zu Abend. Mittlerweile stehen hier die Leute schon Schlange, aber als Hotelgäste haben wir Vorrang und müssen nicht warten. Wir entscheiden uns beiden für eine Spezialität des Hauses "Plato tipico con pollo" - bestehend aus Quesedilla, Tacos, Fajitas, mariniertem Hühnchen, Guacamole und schwarzem Bohnenmus. Danach lassen wir den Tag an der Poolbar bei Cocktails ausklingen.

Im nächsten Teil der Reise geht es zu den weltberühmten Maya Pyramiden Chichén Itzá.

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